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gedichte // abmelden .
Ein Schrei.
Er ist stumm.
Ein stummer Schrei in eine leere Welt.
Sie kann ihn nicht hören.
Niemand kann ihn hören.
Nur ich, ich höre ihn mehr als nur deutlich.
Er hallt weit hinein, in eine schier endlos leere Welt.
Doch wird er von niemandem empfangen.
Abgekapselt von der Welt, schreie ich vor mir hin.
Will, das sie es hört.
Doch sie kann nicht.
Aber was würde es auch bringen?
Nichts.
Schließlich bin ich Luft.
Nur ein weiterer Mensch, der nicht mehr will.
Was solls schon?
Doch versteh das mal einer!
Weshalb? Warum? Wieso? ...
Fragt doch niemand nach.
Ich kann schreien so viel ich will.
Jemanden erreichen, werde ich damit so oder so nicht.
Also warum nicht gleich aufgeben?
Warum nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und mich von diesem Elend abmelden?
Wäre ja nicht schlecht, die ganze Scheiße los zu sein.
Hilfe...
© Patrick Corbin |