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gedichte // der erste traum .
Ich träumte von dir, mal wieder.
Wir beiden, völlig alleine, stehen in einem abgedunkelten Raum.
Nur ein schwacher Lichtschein scheint von der Decke herab auf uns.
Eingehüllt in wohliger Wärme stehen wir uns gegenüber. Du schaust mich mit deinen wunderschönen Augen an, mein Herz rast vor Aufregung, ich zitter...
Du schreitest einen Schritt auf mich zu. Du stehst nun direkt vor mir, so nah, das ich deinen ruhigen Atem spüre.
Dann, du schließt deine Augen, dein Kopf nähert sich dem meinen... du gibst mir einen Kuss, so zärtlich wie dein Antlitz und so wohschmeckend wie nichts zuvor.
Doch werde ich nie einen Kuss bekommen, und nie einen von dir.
© Patrick Corbin |