Myxin.de // es ist nur ein Traum




gedichte // tatort .

Ich bin vor Ort.
Daheim bei dir.
Mein Herz schlägt schnell.
Aufgeregt bin ich.
Dann schaue ich um die Ecke.
Wie ein Messer sticht es mich.
Dieser Anblick.
Das ganze Blut.
Die Wände, der Boden…
… alles mit Blut verschmiert.
Mein Blick gleitet weiter.
In die Ecke des Raumes.
Dorthin, wo etwas liegt.
Dorthin, wo dein Körper liegt.
Brutal hingerichtet.
Dem Gemetzel erlegen, starren deine leblosen Augen ins Leere.
Meine Beine sind plötzlich schwer wie Blei.
Am ganzen Körper fange ich an zu zittern.
Zwei Menschen greifen mir unter die Arme.
Da merke ich auch schon, wie meine Beine zusammen sacken.
Ich fühle mich wie tot.

© Patrick Corbin

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